Wednesday, bloody Wednesday

Februar 28th, 2007 von Stefan Gassner

Gut, das Lied von U2 habe ich geringfügig abgeändert. Das gebe ich zu. Heute schon um zehn Uni gehabt. Den ganzen Tag dann mit Orga Zeug verbracht, endlich die Bücher gekauft (bis abends hin, da war dann keine Schlange mehr), und gelesen, gelesen und gelesen. Diesesmal aber im Uni Buch. Keine Sci-Fi mehr. Schade. Bis ich eingeschlafen bin. Tougher Tag.
Im heutigen Kurs, den ich anfangs ja als “Perso-Fach” verschrien hatte, hat mich die britische Lehrerin schnell von der Wichtigkeit des Themas überzeugt, indem sie einfach folgende Folie auflegte:

If we could shrink the earth’s population to a village of precisely 100 people, with all the existing
human ratios remaining the same, it would look something like the following: There would be:

57 Asians
21 Europeans
14 from the Western Hemisphere north and south
8 Africans
52 would be female
70 would be non-white
70 would be non-Christian
89 would be heterosexual

6 people would possess 59% of the entire wealth of the village and all 6 would be from the
United States.
80 would live in substandard housing
70 would be illiterate
50 would be malnourished
1 would be dying; 1 being born
1 would have a college/university education
1 would own a computer

When we look at the world from such a compressed perspective, the need for social responsibility
in the management of cultural diversity becomes glaringly apparent.

Und wieder einmal: Wer nicht mehr weiß, wie gut es uns Allen geht, soll sich diese Statistik ansehen! Jedenfalls ist der Kurs wohl echt cool. Zwar ist die hier Gruppenarbeit mit einer empirischen Forschung verbunden (und Alle wissen, wie sehr mir diese im Grundstudium Spaß gemacht hat *grrr*), doch werde ich schon dadurch motiviert, dass neben mir hier nur eine weitere Deutsche drin sitzt. Ansonsten ist der Kurs wieder bunt gemischt: Kolumbianer, Brasilianer, Mexikaner, Norweger, Schweden, Holländer, Franzosen, Russen, Chinesen, Vietnamesen, Indonesier, Malayen, Inder,… in diesem internationelen Kontext macht Lernen doch erst richtig Sinn!
Und: HAPPY BIRTHDAY DADDY!

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Dienstag

Februar 27th, 2007 von Stefan Gassner

Hab ich doch glatt schon die Box “von Sydney nach Cairns” anklicken wollen, als ich die Kategorie für diesen Beitrag wählte. Tja, reines Wunschdenken. Obwohl: Heute morgen kam die CD mit den Bildern der Unterwasserkamera vom Great Barrier Reef an. Sind doch tatsächlich ein paar brauchbare dabei. Also, einfach nochmals in den Bildern vom Trip stöbern - dort finden sich dann auch die neuen Fisch- und Schildkrötenbilder.
Dienstag. Zweiter Uni Tag. 14 Uhr. Angenehme Zeit für eine Vorlesung. BUS803. Strategic Operations Management. Lehrerin: Inderin. Warum Lehrerin und nicht Prof? Ganz einfach: Sie hat noch gar nicht mal ein PHD. Dafür aber zwanzig Jahre Berufserfahrung. Und das ist echt repräsentativ für die ganzen Lehrenden hier: Alle kommen aus der Praxis. Und die Nähe zu den Studenten wird betont, wo es nur geht. Schließlich sind wir alle da, etwas zu lernen. Dabei nehmen sich die Profs davon selbst nicht aus. Das Klima in der Klasse ist bestens. Sehr relaxed. Fragen können immer gestellt werden. Da die Klassen weniger als 50 Leute haben, wird man oft mit Namen angesprochen. Es wird viel Wert auf Gruppenarbeit gelegt, fast jedes Fach verlangt eine Gruppenpräsentation. Darüber hinaus muss man noch eine individuelle Arbeit einreichen. Nicht zu vergessen: die Klausuren. Und natürlich die readings, die für jede Woche vorbereitet werden müssen. Also: Insgesamt zwar eine lockere Athmospähre, die das Lernen begünstigt, doch auch jede Menge zu tun. Vorbei mit Urlaub. Endgültig.

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Der erste Tag an der Uni, zum Zweiten

Februar 26th, 2007 von Stefan Gassner

Also, heute war wieder mal ein “erster Tag” an der Uni angesagt. Montags ist bei mir dann gleich Großkampftag: Zwei drei-Stunden Vorlesungen. Bis 21 Uhr insgesamt. Na, das kann ja was werden! Vor der ersten Vorlesung “International Trade” um 13 Uhr ging’s noch über den SAM Courtyard, wo sich heute die verschiedenen Clubs und Societies präsentieren. Na, bei soviel Angebot habe ich natürlich keine Ahnung, was ich machen soll. So ein lustiger Australier hat mich aber dazu gebracht mal generell meine Daten dazulassen - sie würden mich dann anrufen und was Passendes finden. Mal sehen,…
Jedenfalls war die erste Vorlesung dann gleich mal locker: “Schließlich”, sagte der australisch-französische Prof, “ist heute der erste Vorlesungstag. Da hören wir bissle früher auf”. Also, nur Orga Zeug. War im anschließenden “International Accounting” Kurs nicht anders. Allerdings: Es scheint eine Menge Arbeit auf mich zuzukommen. Die ersten Assignments und Presentations sind gleich mal für Woche drei angesetzt. Readings gibt’s auch schon genug. Jedoch ohne Bücher. Denn ich habe es nicht eingesehen, mich für zwei Stunden in ‘ne Schlange zu stellen, nur um Bücher für teures Geld zu kaufen. Bei Bier wäre das was anderes.
Ach ja, á propos Bier: Um nochmals auf die Party-Dinge zurückzukommen: Habe paar Bilder von Airlie Beach hochgeladen. Zu finden im Ordner “Von Sydney nach Cairns”, im Unterordner “Allgemeines”.

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I’ve been looking for freedom

Februar 25th, 2007 von Stefan Gassner

Jetzt ist es endlich an der Zeit, mit einem hier in Australien weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen. Die Amis müssen sich hier immer die Frage gefallen lassen: “Say, is it correct, that just 10 per cent of the US citizens got a passport?”. Gut, das kann vielleicht so sein. Doch, was wir Deutschen uns anhören müssen, ist schlimmer, und darum sei gleich gesagt, ohne die schrecklichen Worte zu wiederholen: “NEIN”, David Hasselhoff ist kein Megastar in Deutschland. “Nein”, er hat keine TOP 10 Hits. Und “nein”, wir Deutschen verehren ihn nicht wie ein Gott! (and for all those native-speakers: NO, David Hasselhoff is not popular in Germany at all! We do not worship him! Most of us germans don’t even like him, and yes, his music is a piece of junk!). Jedenfalls hat mich das schon lange beschäftigt und musste endlich mal geschrieben werden.
Die letzten zwei Tage waren eigentlich sehr relaxed. Habe mein Buch “The Night Manager” fertig gelesen und mit dem Hitchhiker’s Guide to the Galaxy begonnen (Danke Steph für den Tipp). Mal sehen, ob ich neben den ganzen readings, die ich ab morgen für die Uni machen muss, überhaupt Zeit dafür habe. Mit meinen Mitbewohnern habe ich gestern noch Eurotrip auf DVD angesehen (da war wieder mal das oben genannte Vorurteil vorhanden) und die Filme vom Tropfest gekauft. Während des Einkaufs hat’s angefangen zu schütten - toll, denn zuvor hatte ich meine Wäsche nach draußen gehängt. So ein Mist, konnte gerade nochmal von vorne anfangen. Also, Kopf hoch daheim: Auch hier ist das Wetter nicht immer schön.
Und noch was in eigener Sache: Da die Bilder vom Freitag wilde Spekulationen über meinen Alkoholkonsum losgetreten haben: Nein, ich war nicht betrunken! Nein, ich trinke hier nicht mehr als zu Hause, und ja: Es lag lediglich an der Kamera, dass die Augen manchmal roter sind als normal ;-)

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Red Riders

Februar 23rd, 2007 von Stefan Gassner

So, heute war ein Indie Rock Concert angesagt: Im Annandale Hotel spielten die Red Riders. Zwar habe ich von denen noch nie was gehört, Nimesh meinte aber, dass die wohl ganz gut seien. Was sich als wirklich untertrieben herausstellte. Auch die Vorbands waren echt supi. Da ging endlich mal was ab, und nicht immer nur die R’n'B Sch***. Mit dabei waren Alex, Nimesh, Kat, Peita und Michele. Habe dann natürlich auch gleich mal die Bilder online gestellt.
Zuvor waren wir noch asiatisch essen, das war auch mal wieder ganz lecker. Aber mal wieder typisch: Eigentlich wollten wir gegen fünf aufbrechen. Doch, no worries, viertel nach sieben ging’s los. Hatten wir Glück, dass wir noch ‘ne Karte bekommen haben: Denn für uns sechs hatten wir nur fünf Karten vorbestellt (ich hatte mich ja erst am Sonntag entschieden, mitzukommen). Danach ging’s bei uns zu Hause noch mit ‘ner kleinen Hausparty weiter. Insgesamt ein richtig cooler Tag!

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RMS Queen Elisabeth 2

Februar 22nd, 2007 von Stefan Gassner

Da habe ich die Queen Mary 2 in Hamburg das letzte Mal knapp verpasst. Und hier am anderen Ende der Welt treffe ich sie wieder. Zumindest sind sie und die QE2 beide diese Woche in Sydney eingelaufen. Am Dienstag gab’s dann sogar ein Feuerwerk, als die QM2 wieder ausgelaufen ist. Das habe ich mir aber nicht angesehen.
Dafür war für heute ein zweiter Sightseeing Trip angesagt. Da konnte ich die QE2 dann wenigstens mit dem Operahouse zusammen fotografieren. Ne Seltenheit, da die Schiffe eigentlich nie hier sind. Das merkte man auch daran, dass viele Einheimische den Foto ausgepackt haben (meine Bilder sind in der Gallery im Album Sydney, das ich schon bei der ersten Tour angelegt hatte, also relativ weit unten).
The Rocks und Darling Harbour habe ich mir anschließend angeschaut. Ne Fahrt mit der Monorail war auch noch drin. Im Hyde Park habe ich mein Buch rausgeholt und es zusammen mit dem Starbucks Coffee konsumiert - that’s lifestyle!
Nen’ Abstecher in die Kathedrale und, vom Regen eingeholt, ins Queen Victoria Building geflüchtet. Dort gibt’s im Untergeschoß eine deutsche Bäckerei: Und endlich nach langer Zeit wieder mal ne Brezel. Mensch, war die gut!

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The Ranch

Februar 21st, 2007 von Stefan Gassner

Heute hatte ich einen Tag frei um zu organisieren, was ich noch besorgen musste. So hieß es erstmal Studentenausweis abholen. Die haben dort gleich ein Digitalfoto gemacht: Mensch, sieht das wieder mal doof aus. Na, ja jedenfalls ist der Ausweis durchaus stabiler als der aus Hohenheim, und würde wohl sogar eine Wäsche überleben.
Anschließend gab’s meinen ersten englischsprachigen Haarschnitt (wie zum Teufel erkläre ich der Friseuse, wie ich meine Koteletten haben will? Wie heißen Koteletten überhaupt auf englisch? Sideburns!). Jedenfalls sehe ich jetzt wieder einigermaßen zivilsiert aus. Neue Sonnencreme gab’s und noch ein Radiowecker, damit ich nächste Woche zu den Vorlesungen (die meisten sind nachmittags ;-) ) auch rechtzeitig aufstehe. Im Anschluß habe ich mich mit neuen Laufschuhen beschenkt. Endlich kann ich wieder joggen! Bei dem schönen Wetter echt ein Muss. Natürlich habe ich sie dann gleich ausprobiert. Nur an der Strecke muss ich noch feilen, da waren gestern eindeutig zu viele Autos.
Abends habe ich mich mit Stephan und David, sowie den anderen Deutschen, auf die Party in The Ranch verabredet. Davor haben wir noch paar Bier im Uni Park getrunken. Gut, dass wir nicht erwischt wurden: Die Strafen für öffentliches Trinken sind recht hoch. In The Ranch selbst habe ich es nicht lange ausgehalten: Zu viele 18 jährige Mädels und zu schlechte Musik. Interessante Erfahrung, aber das nächste Mal ohne mich!

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Der schönste Campus der Welt

Februar 20th, 2007 von Stefan Gassner

Gut, von Manly habe ich jetzt schon des Öfteren gehört. Soll ganz nett dort sein: Mehr als 130 Restaurants, einer der berühmtesten Strände Sydneys. Insgesamt einer der Stadtteile mit höchstem Flair und ebenso hohen Mietpreisen. Unter 200 AUD pro Woche geht wohl gar nichts.
Was ich bisher nicht so richtig wusste: Die MQ Uni hat dort auch einen Campus: Der Internationale Campus (ICMS) liegt direkt auf einem Hügel am Meer. Die Aussicht ist atemberaubend. Schaut man aus den Fenstern des 120 Jahre alten Gebäudes, sieht man direkt auf den Strand. Das Wohnheim, das ebenfalls in diesem Gebäude ist, bietet den Studenten die gleiche Aussicht. Um die Uni rum ist ein großer Park: Die Bilder in der Gallery müsst ihr euch unbedingt anschauen!
Da dort hauptsächlich Hotel- und Eventmanagement Studenten untergebracht sind, ist für das leibliche Wohl immer gesorgt: Studenten essen kostenlos im Sterne-Restaurant. Um die “professionelle Erscheinung” zu bestätigen gibt’s einen Dresscode: Ohne Anzug kommt niemand in die Vorlesungen.
Jedenfalls kann ich dort auch Kurse belegen. Allerdings müsste ich jedesmal mit dem Bus nach Manly, was ‘ne halbe Weltreise ist und gestern zumindest mal zwei Stunden gedauert hat. Außerhalb der Rush Hour schafft man es wohl in einer Stunde. Mal sehen, nächstes Semester vielleicht. Denn schließlich könnte man ja auch direkt nach Manly ziehen und alle Kurse des MIB dort belegen…
Nach einem fantastischen, kostenlosen BBQ (es gab sogar gegrillten Seafood) und Freibier ging’s mit einer kleinen Gruppe deutscher an den Strand von Manly, während die anderen wieder zurückfuhren. Insgesamt ‘ne prima Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und ein weiterer, anstrengender Tag.

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Der erste Tag an der Uni

Februar 19th, 2007 von Stefan Gassner

Heute war also vorbei mit Faulenzen - zumindest mal für einen Tag ;-) Jedenfalls stand heute um halb neun die Infoveranstaltung zur Orientation Week auf der Agenda. Anschließend dann gleich noch die Pre-Enrollment Session, in der uns gesagt wurde, wie wir uns für die einzelnen Kurse einschreiben müssen und was uns alles von akademischer Seite her erwarten würde. Unter anderem wurde gemeint, dass wir schon mit 45 Stunden pro Woche Arbeit für die Uni rechnen und dass wir besser keinen Nebenjob anfangen sollen. Na ja, mal sehen.
Gleich die zweite Frage in die Runde war die nach den Nationalitäten. Ganz toll: Die Deutschen scheinen hier noch zahlreicher zu sein, als die Chinesen. Würde mal sagen, dass rund 25 der anwesenden 400 Master-Studenten deutsch waren. Na das ist ja genau das, nachdem ich gesucht habe und warum ich um die halbe Welt gereist bin! Tja, ich denke, dass GoStralia einfach einen zu guten Job macht… Christian hier ist sogar aus Hohenheim. Na prima, wenigstens jemand, der die TMS kennt ;-) Ansonsten habe ich gleich jede Menge Leute kennengelernt. Mit Katharina habe ich einen Kaffee getrunken, nachdem sie mich mit ihrem Kulli und den Worten “Du bist doch sicher auch ein Deutscher, wie Du aussiehst” erstochen hätte. Komischerweise ist hier das Verhältnis Männer:Frauen gerade umgekehrt als beim Traveln. Hier sind etwa nur ein drittel Frauen. Scheint, als ob Frauen lieber was von der Welt sehen und Männer lieber was handfestes machen.
Im Anschluß war dann Enrollment angesagt. Soll heißen, dass man sich online für die Kurse hier anmelden muss. Da ja ein Kurs 2.400 AUD kostet, überlegt man sich ganz genau, welche man nimmt - zumal wechseln später nicht mehr möglich ist. Ich habe mich für International Trade, International Accounting, Strategic Operations Management und Managing Cultural Diversity entschieden, nachdem ich in den Kurs mit dem klangvollen Namen International Business Strategy nicht mehr reingekommen bin: Tja, statt dem Kaffee hätt’ ich mich lieber gleich mal um elf einschreiben sollen. Aber egal, das Set ist insgesamt ganz gut und ich bin zufrieden mit meinem ersten Tag!

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Iranisches Essen und das TropFest 2007

Februar 18th, 2007 von Stefan Gassner

Für heute hatte ich tatsächlich Pläne: Nimesh, Arash und Javad haben mich zum Mittagessen nach Auburn eingeladen. Dort gibt es anscheinend das beste iranische Essen. Und tatsächlich, nach einer halben Stunde Anfahrt und einigen Unischerheiten beim Wählen des Essens: Es hat prima geschmeckt - doch bitte fragt mich nicht, was ich hatte… Jedenfalls gab’s um die Ecke noch einen Friseur, der für 7 AUD die Haare schnitt. Doch ich hatte keine Lust - obwohl ich echt einen Haarschnitt gut brauchen könnte.
Jedenfalls habe ich Nimesh beiläufig gefragt, was er heute noch so treibe. Er meinte, falls ich mitmöchte, könnte ich zum TropFest in die Royal Botanical Gardens mitkommen. Das ist das weltweit größte Kurzfilm-Festival, und findet in mehreren australischen Städten gleichzeitig statt. Um einen Film da reinzubekommen, muss man dieses Jahr folgende Kriterien erfüllen: Es muss ein australischer Kurzfilm sein, der nicht länger als sieben Minuten dauert. Er darf noch niemals woanders gezeigt worden sein und er muss ein Niesen enthalten (entweder als Wort oder als Aktion). Nu’ gut, das versprach witzig zu werden. Also schloß ich mich spontan an.
Cat und Alex, die ich ja noch vom Klippenspringen, bzw. vom BBQ danach, kannte waren auch mit von der Partie. Dann noch weitere Leute, deren Namen ich nun schon wieder nicht mehr auf die Reihe bringe. Insgesamt waren wir wohl so an die acht Personen. Jedenfalls kamen wir gegen drei auf dem Festival-Gelände an (kein Eintritt!). Die Filme gingen um acht los, also genügend Zeit für ein paar Drinks und “Uno”-Runden.
Die Filme an sich waren echt spektakulär! Ich hab mich bei so vielen fast weggeschmissen. Jedenfalls hat dann auch noch mein Favorit gewonnen: In diesem ging es um einen kleinen, imaginären Freund, der plötzlich nicht mehr gebraucht wurde und unter anderem Hilfe bei den Anonymen-nicht-mehr-gebrauchten-imaginären-Freunde gesucht hat. Mensch, nächsten Samstag gibt’s die DVD kostenlos in der Zeitung. Die hol’ ich mir auf jeden Fall!
Der Tag an sich war echt cool. Zunächst das kostenlose Mittagessen und dann weggehen mit Leuten, die ich einigermaßen kannte. Großes Erstaunen, wie schnell man hier in ‘ne Gruppe aufgenommen wird. Das hat echt gut getan. Mal sehen, wie’s morgen an der Uni wird, bezüglich der Kontaktsuche-Geschichte….

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