Wenn aus BBQ Houseparty wird

März 30th, 2007 von Stefan Gassner

Danny hatte am 1. März Geburtstag. Nur hat er dieses Geheimnis gut für sich behalten. Letzte Woche haben wir es zufälligerweise herausgefunden. Also wurde schnell gehandelt: Jeder Mitbewohner sollte paar Leute einladen, damit wir am Freitag ein BBQ machen können. Da es somit um die zwanzig Leute wurden, konnte man eigentlich nicht mehr von BBQ sprechen, sondern musste vielmehr das Wort “Houseparty” verwenden. Pt hatte noch schnell zwei Kuchen herbeigezaubert, der Bottleshop wurde leergeräumt und schon konnte es losgehen.
Katharina, Christian und Christian (wenigstens war es einfach für die anderen, die Namen zu merken, wenn alle gleich heißen ;-) )waren meiner Einladung gefolgt und stellten den deutschen Gegenpart zu den Asiaten bzw. Australier dar. Echt cool insgesamt - und vor allem hatte man es danach nicht weit ins Bett - jederzeit wieder!
Ein paar Bilder habe ich auch gerade hochgeladen.

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Auf die Präsi, fertig, los!

März 27th, 2007 von Stefan Gassner

Heute war der Tag der BUS803 Präsi endlich gekommen. Um eins trafen wir uns nochmals zum rehearsal, dann ging’s in die Vorlesung. Nach der Pause stand die Volvo Präsi an. Lief echt perfekt. Alle in der Gruppe haben ihren Beitrag geleistet, die Präsentationen waren wunderbar und wir konnten als geschlossene Gruppe auftreten. Mann, bin ja mal echt gespannt, was es dafür eine Note gibt und ob sich der Aufwand gelohnt hat. Nächste Woche weiß ich mehr.
Im Anschluß sind wir dann noch zum MQ Centre Italiener “Inferno” gegangen und haben den Tag mit einem gemeinsamen Dinner abgeschlossen. Dabei dann auch mal ein Bild der Gruppe gemacht: (v.l.r) Ehsan, Martin, Adriana, Adam und ich. Wenigstens kann ich mich heute Abend jetzt beguhigt dem Fernsehen widmen ;-) Die Präsentation gibt’s als PDF File zum Download auf meiner “normalen” Homepage, oder gleich per Link hier: BUS803 Präsentation: Value Chain Management at Volvo Cars.

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Von Bondi über Clovelly bis Coogee

März 24th, 2007 von Stefan Gassner

Mittwoch Mittag ist ja eigentlich mein Wochenende angesagt. Also ging’s dieses Mal nach Bondi Beach. Aber nur mal zum anschauen, nicht zum baden - das Wetter machte wieder mal nicht ganz mit. Die Steilklippen sind echt wunderschön. Bin bis Clovelly gelaufen, einfach traumhaft, direkt am Meer entlang. Habe dann auch ein wunderbares Restaurant gefunden, mit Ausblick nach Bondi. Da werde ich dann eventuelle Besucher hinführen ;-) Am Donnerstag war SAM Credit abfeiern angesagt. Mit dem Kauf einer SAM Karte, hat man sich automatisch ein Guthaben für Getränke erworben, das bis Ende März noch gültig ist. Also haben sich fast alle deutschen Studenten am Donnerstag in der SAM Bar getroffen um den Bier-Credit wegzubekommen. So ein Mist, ich habe immer noch 50 AUD Guthaben - jetzt muss ich nächste Woche nochmals hin - mal sehen, die Party ist nämlich eher lahm, hätte ich nicht so viele Leute gekannt, hätte ich es nicht so lange ausgehalten.
Freitag fand endlich das Grillen am Coogee Beach statt. Mit Stephan, Bedre und David traf ich mich an diesem wunderschönen Fleck Sydney. Man kommt sich glatt wie im Urlaub vor: Das Ganze könnte auch in Italien sein. Jedenfalls haben wir Gebrauch von den kostenlosen BBQ Stellen gemacht. War sehr nett - ingesamt an die zehn Leute, immerhin eine Französin und eine Holländerin drunter: ja, es gibt auch noch andere Nationalitäten als deutsche…
Gegen elf wollten alle heim, weil von gestern noch mit hangover kämpfend und sich für Samstag vorbereitend. Ich traf mich dann mit Nimesh, Pansy und Danny am Darling Harbour für eine Housemate’s Night Out. Kat kam auch noch dazu, dann noch ein paar Freunde von Pansy. Coole Sache: Tanzen bis um zwei. Dann haben wir den Bus um zwei Minuten verpasst und ‘ne ganze Stunde am QVB gewartet. Um vier war ich im Bett. Krasser Tag.

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Bins impose a security threat

März 20th, 2007 von Stefan Gassner

Natürlich ist es zu viel verlangt, auf einem Bahnhof in Sydney einen Mülleimer zu finden. Schließlich stellen die ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Tja willkommen moderne Welt - der Terrorismus wirft Schatten überall - oder ist es vielmehr nur die Angst vor dem Terror?
Am Montag dieser Woche hatten wir unsere erste Note bekommen. Für eine Gruppen Präsentation in International Accounting, in der wir Aspekte der deutsche Kultur vorstellen sollten. Die Note zählt nur 5 Prozent der Endnote, darum haben wir uns eigentlich gar nicht viel Mühe gegeben. Chris hat die Folien aber so gut präsentiert, dass wir 4,25 der fünf möglichen Punkte bekommen haben. Woot - damit das Beste Ergebnis der Klasse. Übrigens mit der Anmerkung “This presentation was a typical outcome for a german group work”. Grund: Wir haben uns wirklich nur den zwei gestellten Fragen gewidmet, und nicht, wie viele anderen Gruppen, noch ein Factsheet über unser Land vorbereitet.
Den Rest der Uni Woche beschäftigte ich mich mit der Volvo Präsentation. Tatsächlich haben wir am Donnerstag auch unsere Videos drehen können. Immerhin konnten wir einen einzigen Kunden bei Dealer aufspühren. Klar, wer kauft schon einen Volvo? Und dazu noch an einem Donnerstag Mittag?! Aber der ältere Herr war echt cool drauf. Freitag machten wir die Folien dann fertig und diskutierten noch über den Fleinschliff des Papers, das wir einreichen mussten. Statt den 600 Wörtern kamen wir auf 1000. Hoffen wir mal, das das kein Problem wird. Aber eine weitere Kürzung war einfach nicht möglich.

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Die Kuss Verwirrung gelöst

März 19th, 2007 von Stefan Gassner

Tja, manchmal ist es doch ganz nützlich, Franzosen in der Klasse sitzen zu haben. Bisher war es mir nämlich immer unerklärlich, ob man sich denn nun zwei oder drei Mal auf die Wangen küsst. Beides scheint irgendwo seine Verwurzelung zu haben. Aureley hat es mir heute erklärt: Franzosen im Süden küssen dreimal, alle anderen zweimal. Na perfekt, dann ist diese Verwirrung endlich mal vom Tisch (jetzt sagt bitte nicht alle, dass ihr das schon gewusst und mir nur nie gesagt habt!)
Ansonsten war heute mal wieder “happy monday” angesagt. Richtig, heute ist zwar der Tag mit gleich zwei Vorlesungen, dazwischen aber auch zwei Stunden Pause. Da mir Internationl Trade recht viel Spaß macht (weil ich da eigentlich schon das meisste von Hohenheim weiß) und International Accounting eigentlich auch recht logisch ist, ist die Uni schonmal eigentlich ganz in Ordnung. Da in der Pause ziemlich viele Leute im Sam Building abhängen, gibt’s eigentlich auch immer jemanden, mit dem man quatschen kann: Chris, Carmen, Katha, Hanjo, Jan, Phillip, Danny, Beddre, Ehsan und viele andere. Also, ich habe deshalb Montag nun zu meinem Favourite erklärt. Einziger schlechter Punkt: montags scheints hier immer zu regnen. Zumindest war das so die letzten vier Wochen. Komisch echt. Aber immerhin besser als am Wochenende…
Und noch nachträglich: HAPPY BRITHDAY Andy!

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St. Patrick’s Day

März 17th, 2007 von Stefan Gassner

Natürlich wird hier St. Patrick’s Day gefeiert. Und ganze viele haben sich brav grüne Perrücken aufgezogen, oder sich zumindest im irischen grün gekleidet. Mit David und Beddre traf ich mich in der Stadt, von dort aus ging’s, wiedermal mit neuen deutschen Gesichtern und einem Kandadier, zum Cole’s Liquor Store und zum offiziellen Vernichten des Gekauften im Hyde Park. Mit Stephan trafen wir uns wieder im Pub von letzter Woche: Das Three Wise Monkey’s scheint ein Stammlokal zu werden. Später ging’s dann noch in einer kleineren Gruppen weiter ins Equlibrium, einer sehr stylischen Bar, in der aber leider eher elektronische Musik gespielt wird.
Earlier that day, wollte ich mich mit der BUS803 Gruppe beim Volvo Dealer treffen, da wir für unsere Präsi noch ein paar Videos schießen wollten. Nachdem außer Adam aber niemand auftauchte und der Dealer meinte, dass er es erst mit dem General Manager abklären müsse, ob wir das machen dürfen, gingen wir wieder unverrichteter Dinge. Toll, die Australier scheinen doch nicht immer so layed back zu sein, wie sie vorgeben zu sein. Nach den zwei verschwendeten Stunden machte ich mich an meine Hausaufgaben für International Accounting, und eben dann später auf Richtung Stadt. Immerhin habe ich es aber noch geschafft, endlich mal ein paar Bilder von der Uni zu machen. Leider ist dort Samstag nicht so viel los, darum sehen sie ziemlich verwaist aus. Aber immerhin könnt ihr euch nun ein bisschen besser vorstellen, wo ich mich täglich aufhalte. Zu finden sind sie in der Gallery unter “Macquarie Uni”.

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Ein Hotel, das keines ist

März 16th, 2007 von Stefan Gassner

Heute war mal wieder Gruppentreffen angesagt. Da der Abgabetermin nun immer näher rückt, trafen wir uns heute mit einer open end Option. Ganze 3,5 Stunden rauchten uns wieder die Köpfe. Wenigstens habe ich nun das Gefühl, dass wir einen großen Schritt vorangekommen sind.
Abends war Kat’s birthday dinner angesagt. Mit Nimesh und Pansy ging’s in die Stadt. Pansy hatte noch ein anderes birtday dinner, so trafen wir sie erst später in einer Bar wieder. Mit Kat, Alex, Peita, Nimesh, Michele, Jean, Katie, Blake, Cynthia, Julia, Cilla ging’s zum Mexikaner (”Cafe Pacifico”) nahe King’s Cross. Mensch, konnte man da gut und viel essen. Für 36 AUD gab’s so viel man wollte. Nur die Cocktails waren unbezahlbar. Dafür gingen wir anschließend noch in ein nahegelegenes “hotel” (heißt nur so, denn die ganzen “hotels” hier sind in Wirklichkeit Bars), wo’s neben Billiard noch billiges Bier gab. Alles in allem, ein wirklich schöner Abend, der so einiges von dieser Woche wieder gutmachte. Bilder werde ich hoffentlich bald von den anderen bekommen. Nach wie vor ist meine Cam einfach zu groß, um abends mitzunehmen ;-)

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A group thing

März 13th, 2007 von Stefan Gassner

Also, es ist ja schon kaum zu fassen, wieviel Arbeit hier gemacht werden muss! Jetzt bin ich am Montag wieder den ganzen Tag bis 21 Uhr in der Uni gehangen. Gut, die Vorlesung hat ja erst um 13 Uhr angefangen. Doch davor gab’s noch jede Menge für das Group Meeting am Dienstag vorzubereiten.
Dieses lief mal wieder durchwachsen ab. Nach wie vor, haben wir mit Martin, Adam und mir drei “Leitwölfe”. Ehsan und Adriana steuern wertvolle Ideen bei. Immerhin konnten wir uns in den zwei Stunden auf die Grobstruktur der Präsi einigen. Auch die “akademische Perspektive” der Volvo Value Chain haben wir abschließen können. Dann noch drei Stunden Vorlesung, und ich war absolut fertig. Kam die Lecturerin doch tatsächlich auf die glorreiche Idee, dass wir in der Gruppe bis nächste Woche noch “ne kleine Case Study über Zara” vorbereiten könnten… *grr*
Abends dann wenigstens Erholung bei Abendessen und Kino in der Castle Tower Shopping Mall mit Kat, Alex und Pete. Der Film “The Man of The Year” mit Robin Williams war aber stellenweise doch sehr langwierig. So wie die Uni eben. Mann bin ich kaputt!

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The world doesn’t care

März 11th, 2007 von Stefan Gassner

Da dachte ich, dass das Beispiel aus dem Unterricht schon plastisch wäre. Doch heute wurde ich noch eines Besseren belehrt. Gestern Abend habe ich mit Chris im ICQ gechattet. Schließlich beschlossen wir, dass am Samstag abend in der Stadt paar Bier getrunken werden sollen. Dass er mit seiner Freundin ‘ne Wette laufen hat, die ihm zum non-alkoholic drink zwingt, sollte dem kein Abbruch tun. Also habe ich David und Stephan noch ‘ne SMS geschrieben. Schnell kam raus, dass die anderen wohl in ‘nen Club an der Oxford Street gehen. Wir wollten uns um sieben treffen. Am nächsten Tag wurde es erstmal auf acht verschoben. Also machten Chris und ich uns um sieben auf den Weg vom MQ Centre aus. Martin trafen wir noch im Bus, doch der wollte nicht mit. In der Stadt angekommen (mal wieder 15 Minuten Verspätung wegen Bus), trafen wir David, nicht wie verabredet in Kings Cross, sondern am QVB. Da hatte er uns schon mit zwei SMS mitgeteilt, dass sich der Plan nochmals ändern würde. Egal. Schließlich war dann die Hälfte der Leute nicht da, und würde vielleicht später nachkommen (trotz der ganzen Organisation). Oh Mann. Na ja, der Abend war aber jedenfalls genial. Zunächst beschlossen wir, dass wir gegen die Keine-Alkohol-in-der-Öffentlichkeit Regel verstoßen werden. Und wenn wir erwischt würden, würden wir uns auf unsere Staatsbürgerschaft berufen. Perfekter Plan. Zwei Riesen, 800ml VBs erledigten den Rest. Mit Bedre trafen wir uns am Darling Harbour. Dort noch schnell ein McDonald’s Menü eingeworfen (die kostet hier gerade mal 3 Euro) und weiter zum Pub “Three Wise Monkeys”. Da gab’s kostenlose Live Rock Musik. Und in der Pause immer noch was zu tanzen. Dort trafen wir dann auch noch die anderen Deutschen. Hat am Schluss also doch irgendwie alles funktioniert. Auch der Nachtbus nach Hause fuhr tatsächlich. Was ‘ne Nacht!
Und noch zu gestern: HAPPY BIRTHDAY CéCILE!

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Mittwoch, Donnerstag, Freitag

März 9th, 2007 von Stefan Gassner

Da ich euch wirklich nicht mit allen Uni Details langweilen will, nun also ein Eintrag für den Rest dieser Woche. Am Mittwoch stand wieder Managing Cultural Differences in Business auf dem Stundenplan. Kurz Geschichte davon: Elisabeth (die Prof) hat sowohl australische Freunde, als auch deutsche. Mit beiden wollte sie ins Kino gehen. Zu dem Australier sagt sie: Hey, cool, dich mal wieder zu sehen. Hast Du Lust auf Kino? Antwortet der Australier: “Klar, let’s go!” Im Auto reden sie dann weiter. Will sie mit dem Deutschen ins Kino gehen, antwortet dieser: “Hmm, lass mal überlegen. Ja, ist eigentlich eine gute Idee. Welchen Film möchtest Du denn sehen?” Elisabeth: “Keine Ahnung.” Deutscher: “Habe mal gehört, dass xyz ganz gut sein soll. Wann wollen wir gehen?” - “Heute abend” - “Aber da gibt es eine frühe und eine späte Vorstellung”. Elisabeth: “Egal, wenn wir die erste verpassen, gehen wir davor noch was essen”. Der Deutsche: “Hmm, wirklich: In welche Vorstellung willst Du gehen? Und gehen wir was Essen oder soll ich daheim essen?”. Tja, so sind die Deutschen: Unsicherheit vermeiden, wo es geht. Ich habe mich fast weggeschmissen vor Lachen, weil ich mich so ertappt gefühlt hatte! Am Mittag ging’s mal wieder in die Stadt und an den Clovelly Beach.
Donnerstag war Lerntag angesagt. Neben Readings noch die Vorbereitung für das Gruppentreffen zum Thema Volvo und deren Value Chain, das am Freitag um 12 Uhr anstand. Es dauerte glatte zwei Stunden, die Ergebnisse sind so mittelprächtig und bedeuten viel Arbeit übers Wochenende. Dann einkaufen, bügeln, Zimmer aufräumen, fernsehen (”out of sight”). Morgen aber will ich abends in die Stadt. Mal sehen, wer mitkommt. Dann kann ich auch wieder interessantere Dinge schreiben ;-) HAPPY BIRTHDAY JULE!

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