Hilfe, die Maultaschen kommen!

April 25th, 2007 von Stefan Gassner

ANZAC Day ist in Australien sowas wie ein zweiter Nationalferiertag. Jedenfalls wird allen Gefallenen und Veteranen gedacht. Ich habe noch nie so früh am Tag so viele betrunkene, uniformierte Männer und Frauen auf einem Haufen gesehen. Also freuen sich vor allem die Pub Betreiber über den 25. April. Verschiedene Events und Paraden preisen das australische Militär; im Fernsehen wird nichts anderes übertragen. Was würde wohl für ein Aufschrei durch die Welt gehen, wenn wir das in Deutschland machen würden?!

Ach ja, Deutschland ist ‘ne perfekte Überleitung. Heute abend hatte ich die Schnautze voll und wollte endlich mal wieder Kartoffel Püree und Maultaschen essen. Leider exportiert BÜRGER seine Produkte nicht hierher. So blieb mir nichts anderes übrig als ein Rezept zu suchen und das Ganze von Grund auf anzugehen. Mit der Portion habe ich mich gnadenlos überschätzt: Immerhin habe ich jetzt 10 Wochen lang genügend Maultaschen und muss nicht verhungern;-)

Earlier this week hat die Uni wieder begonnen. International Trade und Int. Accounting. Wie jeden Montag wieder begleitet von heftigen Regenschauern. In der Pause zwischen den Vorlesungen ging’s auf die Post und zu Hungry Jacks. Krass, den Brief, den ich nach Deutschland geschickt habe hat gleichviel gekostet wie das Whopper Menü, 5,80 AUD. Na, wenigstens war das Burgermenü nahrhafter.

Dienstag war ich bei Aurelie zum Dinner eingeladen. Sie hatte ja meinen Backpack über die Ferien ausgeliehen gehabt und meinte, dass sie sich nun mit einem französischen Abendessen bedankt. Na, wer sagt da schon nein?! Nach der Quiche gab’s einen genauso leckeren Schokokuchen. Ach, von mir aus kann jeder meinen Rucksack ausleihen!

Zuvor hatten wir die letzte Gruppenaufgabe für BUS803 gelöst und die letzte Vorlesung mit einer eigenen Präsentation zusammengefasst. Lief’ mal wieder ganz gut. Ich bin echt begeistert, wie gut unsere Gruppe gearbeitet hat. Kompliment an alle!

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Eine Woche im Schnelldurchlauf

April 22nd, 2007 von Stefan Gassner

Sorry, dass ich diese Woche nicht so viel geschrieben habe. Oder zumindest nicht ins Blog so viel geschrieben habe. Denn tatsächlich gingen mir wieder 2500 Wörter für mein zweites Assignment durch die Finger. Jedenfalls war am Sonntag erstmal jubeln angesagt. In International Trade konnte ich im Midterm glatte 29 von 30 Punkten absahnen. Wirklich Spitze! Abends hatte ich mich auf Formel 1 gefreut, doch bin ich zur Mitte des Rennens eingeschlafen.

Nachdem ich Montag und Dienstag mit genanntem Assignment und Bewerbungen für ein Paraktikum hier verbracht hatte, meinte Jeannine (die ich beim Tagesausflug zur Great Ocean Road kennengelernt hatte), sie war inzwischen in Manly abgestiegen und hatte sich ein Surfboard gekauft, dass wir abends was in der Stadt trinken gehen sollten. Nachdem sich mal wieder niemand motivieren ließ, an einem Dienstag Abend wegzugehen, gingen wir auf ein Bier in die Bar unterhalb des Opernhauses. Später dann noch für ein zweites in the Rocks. Pt stieß auch noch zu uns, und so wurde es ein richtig schöner Abend.

Mittwoch war wieder Schreibtischtag. Donnerstag Abend fiel mir die Decke dann endgültig auf den Kopf. Osterferien können ganz schön lange sein. Also war ich sehr froh über Kathas Einladung mit ihr, Bedre, Kristin, Tobias und Linda in die “Ranch” zu kommen. Danach ging’s dann noch zum “Wooli” - eingedeckt mit Schokokuchen dann zum Verspeisen auf den Parkplatz, wo wir alle fast noch ‘ne Stunde saßen und quatschten (Wie auf dem Bild zu sehen, von l.n.r: Katha, Stefan, Linda, Tobias, Bedre).

Freitag stand ein Groupmeeting an, da wir am kommenden Dienstag ein Recap in BUS803 machen müssen. Es fand im Starbucks in der Stadt statt, ganz lockere Athmosphäre, genau richtig. Die Arbeit war schnell aufgeteilt, so konnten wir uns dem sozialen Teil widmen. Pt holte mich gegen zwei ab und wir fuhren mit der Fähre nach Manly. Bilder folgen dann noch. Max Brenner, choclate by the bald man, lieferte uns den nötigen Kaffee und Zuckerschub ;-) Bei Aldi haben wir Haribos gekauft. Yeah! Danach shopping: Unglaublich habe mir endlich Jeans gekauft! Größe 36 - vor einem Jahr war es noch 40. Sweet! Billabong lieferte einen coolen Geldbeutel und Flipflop-Schlüsselanhänger. Noch bissle den Strand angeschaut (an schwimmengehen ist leider um diese Jahreszeit nicht mehr wirklich zu denken). Dafür gab’s noch ein Bier in einer wunderbaren Strandbar. Ben hat uns mit dem Auto abgeholt. Dann ging’s in Krankenhaus: Pt’s Freundin Emma ist seit Mittwoch dort und wollte besucht werden.

Samstag stand Alex’s Birthday Party auf dem Plan. In Parramatta. Ich habe ihm Pokerchips gekauft - seine neue Wohung ist der Hammer: Penthouse. Echt cool. Im Pub nebenan kamen dann einige Bier zusammen. Cool Bananas! Heute fuhr ich zum ersten Mal auf der “falschen Seite” Auto. Pt ließ mich mit ihrem Auto vom Krankenhaus aus (da waren wir heute wieder drei Stunden um Em zu besuchen) zu ihrem Bruder fahren. Hat ganz gut funktioniert. Nur blinken mit dem Scheibenwischerhebel ist nicht ganz so cool ;-)

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Zeit für ein Zwischenfazit

April 17th, 2007 von Stefan Gassner

Jetzt bin ich seit drei Monaten in „Down Under“. Zeit für ein erstes Zwischenfazit, würde ich sagen! Das ist natürlich wieder mal nicht so einfach, zumal man nicht weiß, wo man anfangen soll. Also, zunächst zum Land selbst: Die Natur hier ist echt unglaublich. Man kann sie absolut nicht mit unserer vergleichen. Das fängt beim Klima selbstverständlicherweise an (Auch wenn ich nicht gerade begeistert bin, dass jetzt der Winter kommen soll – wobei ich ja immer noch Hoffnungen habe, dass das nur ein Gerücht ist und es dennoch bald Sommer wird). Weiter geht es über die wundervollen Landschaften, die ewigen Weiten: Die Great Ocean Road, Fraser Island und das Great Barrier Reef haben es mir sehr angetan.

Dann zu den Mensch. Natürlich charakterisieren sie ein Land, wie kein zweites Merkmal. Australier sind sehr individualistisch, kompetitiv, unglaublich gastfreundlich und meistens layed back. Anschluss zu finden ist bei weitem nicht so schwer als in Deutschland. Durch die individualistische Gesellschaft, ähnlich der in den USA, ist es aber wohl auch sehr schwer, sich auf andere mehr zu verlassen als auf sich selbst, was tiefgehende Freundschaften zu finden sehr schwierig macht.

Ich habe aber mittlerweile das Gefühl, dass Australien einfach zu klein für mich ist: Nicht von der Landmasse her, nein, es gibt hier einfach zu wenige Menschen. Soll heißen, dass es sich für viele Firmen nicht lohnt, den Markt zu bearbeiten. So sind die Angebote recht beschränkt; Die Entwicklung mancher Märkte, insbesondere die Internetmärkte, hinkt sicher noch fünf Jahre hinterher.

Sydney ist eine Hammer Stadt. Da ist auf jeden Fall jeden Tag etwas los. Es gibt Festivals, Konzerte, Bars und sonstige Events wie Sand am Meer. Ach ja, den gibt’s hier natürlich auch noch massenhaft. Was mich wirklich stört, ist die städteplanerische Philosophie, die hier noch vorherrscht: Es scheint, als ob die Städte hier für Autos statt für Menschen gebaut wären. Keine Fußgängerzonen, schlechter ÖPNV, zu viele Autos auf der Straße. Das nervt.

Die Uni ist prima. Zwar ist man hier laufend gefordert, was Assignments, Exams und Readings betrifft, doch ist es durchaus auch möglich, gute Noten zu bekommen (will ich jedenfalls mal hoffen). Das System ist so unterschiedlich von dem in Deutschland, dass ich diese Diskussion jetzt erst gar nicht anfangen will. Es scheint aber jedenfalls so, als ob man hier eher den Stoff lernt, als die Technik eine bestimmte Klausur zu bestehen. Die Uni an sich bietet viele Service Angebote, moderne Hörsäle und gute, berufserfahrene Professoren (Lecturer).

Insgesamt kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich mich sehr gut eingelebt habe. Skype hilft mir sehr, den Kontakt zur Heimat zu bewahren, was mir viel bedeutet und in manchen schwierigen Phasen sehr weiterhilft. Die Wohnung ist perfekt, mit den Housemates verstehe ich mich blendend. Ich kenne mittlerweile genügend Leute, so dass auch der Party Teil nicht zu kurz kommt.

Alles in Allem freue ich mich also auf die nächsten drei Monate hier (und auf die Zeit darüber hinaus natürlich). Mal sehen, was ich dann für neue Eindrücke vermitteln kann!

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Auf die Pizza, fertig, los!

April 15th, 2007 von Stefan Gassner

Samstag war ein eher ruhiger Abend mit den Housemates angesagt. Pt kam auch noch vorbei. Wir hatten beschlossen, ein paar Pizzen zu backen. Zuvor durften sich Nimesh und Danny noch einem Haarschnitt unterziehen. Mit so ‘ner Haarschneidemaschine hat Pt zunächst Nimesh die Haare geschoren, dann Nimesh Dannies. Ich habe mich da fein rausgehalten und lieber ein paar Fotos geschossen. Ich glaube nach wie vor an professionelle Friseuere - die müssen das ohnehin nicht so hohe Gehalt schließlich auch verdienen. Also gehe ich am Montag zum Friseur!

Wie gesagt, war danach Pizzabacken angesagt. Klar, dass das mal wieder in einer Competition enden musste: Wer bekommt die meisten Dinge auf seinen Teig und welche Pizza schmeckt nachher am Besten?! Ich hatte mir eigentlich einen Vorteil ausgerechnet, da Pt die Gewürze zunächst vergessen hatte. Doch nachdem die Pizzen aus dem Ofen kamen, kam auch die böse Überraschung für mich: Meine Pizza klebte am Backpapier (das hatten wir mit Rücksicht auf die nicht ganz so sauberen Bleche verwendet) und das wollte einfach nicht weggehen. Alle Rettungsversuche nützen nichts mehr. Mühsames, stückchenweises und unvollständiges abkribbeln tats gerade so. Aber der Wettbewerb war verloren. Na ja, kann damit leben. Muss ich wohl, zumindest ;-)

Und nachträglich nochmal: Happy Birthday Micha; Happy Birthday Tom!

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Back home

April 11th, 2007 von Stefan Gassner

Na ja, zumindest nach Sydney ging’s heute wieder zurück. Komischerweise fühlte es sich, als ich dann nach 12 Stunden Zugfahrt in Sydney angekommen bin, aber dennoch ein bisschen wie “Zuhause” an. Scheint wohl so zu sein, dass man sich in seiner gewohnten Umgebung immer ein bisschen “Zuhause” fühlt. Sei mir ganz recht.

Die Zugfahrt war ganz ok. Ich habe viel geschlafen und mich meinem “Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” gewidmet. Da muss ich doch glatt mal ein Zitat mit euch teilen: Es zeigt mal wieder die wunderbaren Seiten der Englischen Sprache auf:

“All the doors in this spaceship have a cheerful and sunny disposition. It is theier pleasure to open for you, and theier satisfaction to close again with the knowledge of a job well done”.

Heute bin ich nun drei ganze Monate hier in Australien. Mensch, die Zeit vergeht wie im Flug! Wird wohl Zeit, dass ich mal ein paar Gedanken sammle und ein kleines Zwischenfazit poste. Mal sehen, zu was ich in den nächsten Tagen in der Lage bin. Zunächst werden ich mich wohl den Assignments widmen müssen. Schluß mit Lustig kann ich da nur sagen ;-)

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The Great Ocean Road

April 10th, 2007 von Stefan Gassner

Na das ist doch wirklich mal ein sight, das seinen Namen auch verdient hat! Mit ozexperience ging’s heute für einen Tag südlich von Melbourne an die “Great Ocean Road”. Das relativ frühe Aufstehen hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt: Insgesamt kamen an die 300 Bilder zusammen.

Unglaublich! Los ging’s in Richtung Bell’s Beach. Doch der dort eingeplante Stopp musste entfallen, da dort gerade die Rip Curl Surf Meisterschaften stattfinden. Nun gut. Entlang der Südküste Australiens ging’s weiter. Nächster Stopp war ein Bushwalk. Die sind nach wie vor populär, doch im Gegensatz zu denen in Queensland konnte ich dieses Mal tatsächlich Koalas sehen. Mensch, endlich bin ich in Oz-Land angekommen! In Appolo Bay gab’s Mittagessen: Sandwiches direkt am Strand. Das Wetter tat sein übrigens zum gelungenen Tag. Auf dem Trip habe ich Janine aus Fellbach kennengelernt, wieder einmal: kleine Welt.

Nach dem Lunch ging’s weiter zum Otway National Park. Dort wieder ein Walk angesetzt: Doch dieses Mal durch einen Regenwald. Und auch der war deutlich besser als sein Counterpart Richtung Cape Tribulation damals. Im Anschluss standen dann endlich die 12 Apostels auf dem Programm. Mensch, war die Steilküste cool. Leider stand die Sonne ziemlich ungeschickt zum fotografieren, was mich aber natürlich nicht aufgehalten hat. Lorch Ard Gorge und London Bridge wurden natürlich auch noch dankend mitgenommen, bis wir dann gegen halb zehn wieder in Melbourne angekommen sind.

Nach einer Stunde im Global Gossip Internet Café entschlossen sich Janine und ich noch auf ein Bier in die Stadt zu gehen, ein bisschen tanzen war tatsächlich auch noch drin. Danach hatte ich das gesamte 9er Dorm komplett für mich alleine - auch nicht schlecht, wenn die anderen alle nur über Ostern in Melbourne waren. Wieder mal so ein Tag, an dem man ein ganzes Buch schreiben könnte und erst nicht alle beschrieben hätte :-)

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Kirche und Shopping an einem Tag

April 9th, 2007 von Stefan Gassner

Klar, Ostern geht man als anstaendiger Christ in die Kirche, keine Frage! Also, Jule und ich gestern an den verschiedenen Kirchen geschaut, wann Messen sind. Um elf war’s soweit. Davor noch Fruehstueck bei Subway (net so toll) und Internet bei Peterpan’s. Die Messe selbst war in 30 Minuten vorueber. Verstanden habe ich gar nichts. Gesungen wurde nicht; auf das Glaubensbekenntnis verzichtet. Na ja, in den USA hat mir die Messe damals deutlich besser gefallen.

Am Anschluss ging’s zum Shoppen in die Chapel St mit Pt, da Jule zum Packen ins Hostel verschwunden war. Tja, morgen haut die schon wieder nach Hongkong und dann nach Berlin ab. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Ne’ Jeans habe ich natuerlich keine gefunden (die waren auch gut teuer), dafuer haette ich gleich drei paar Schuhe und ein Sacko kaufen koennen. Doch der Verstand hat (noch) gesiegt. Da das Wetter so schoen war, war zwischen den verschiedenen Shops auch ein kuehles Bier im Biergarten drin. Souvlaki gab’s wirklich auch sehr gutes zum lunch.

Mit Jule habe ich mich dann gegen fuenf wieder getroffen. Nun war Bildertausch angesagt. Perfekt, da kann ich noch wirklich gute Bilder von der ersten Reise uploaden, sobald ich wieder in Sydney bin - seid gespannt! Abends haben wir in der Hostel Bar noch gequatscht und den schrecklichen Frass von kostenlosem dinner gegessen. Ciao Jule, Australia misses you already!

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Ostern auf kroatisch

April 8th, 2007 von Stefan Gassner

Ostersonntag ist ja eigentlich Familientag. Schade, wenn die Famile 16 000 km weit weg ist. Also muss man sich eben anders behelfen. Jule hat die Familie angerufen, bei der sie schon Weihnachten verbracht hatte. Da Australier wirklich mehr als gastfreundlich sind, durften wir uns fuer den Osterschmaus einladen lassen. Echt cool: Mal ehrlich, welche deutsche Familie wuerde komplett fremde Leute am Ostersonntag einladen?!

Gegen elf wurden wir direkt vor dem Hostel abgeholt. Die Gastmutter war gerade in ein Haus umgezogen, das fuer die Commonwealth Spiele 2006 als Mannschaftsunterkunft gebaut wurde. Mann, das ist dann mal ein cooles Gebauede: Schoen offene Raeume - viel Licht. Zum Essen fuhren wir zu ihren Eltern. Diese haben witzigerweise vor 30 Jahren mal in Konstanz gewohnt, kommen eigentlich aus Kroatien, sind aber schon ueber 25 Jahre in Melbourne. Zu essen gab’s dann typisches kroatisches Osteressen. Und davon jede Menge: Kohlrouladen als Entree, Truthahn und Schweinefleisch mit Kartoffeln als Hauptgang, zum kroenenden Abschluss noch Tiramisu. Unglaublich.

Die Gespraeche am Tisch (insgesamt waren wir sechs Stunden da), waren hoechstinteressant: Kritische Ansichten ueber den Australian Way of Life, Politik und die Gesellschaft - das hatte ich bisher noch nicht so oft gehabt hier. Sehr intelligente Leute. Am Abend trafen wir Pt, Nic und Kate. Mit ihnen fuhren wir nach St Kilda. Zunaechst zu einem wirklich prima Burger Restaurant: Greasy Joe’s. Sehr empfehlenswert, aber man kommt da bessser mit leerem und nicht uebervollen Magen an. Im Anschluss ging’s noch in einige Bars. Cooler Abend - Best Day in Australia so far!

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Da war doch sonst ‘ne Usche drauf

April 7th, 2007 von Stefan Gassner

Samstag morgen. Jule und ich haben uns mit Pt zum gemeinsamen Fruehstueck in Pt’s Favorite Cafe verabredet. Das war gleich um die Ecke der Flinder’s Street Station. Nach der Staerkung galt es dann noch, zusammen mit dem mega freundlichen Kellner, ein paar sehenswerte Dinge in Melbourne herauszufinden. Pt traf sich mittags mit zwei Freundinnen. Jule und ich verhielten uns wie gewohnliche Touries.

Queen Victoria Markets, Art Gallery of Victoria, Swanson Street, Elisabeth Street. Ganz cool war das kostenlose Afrobeat Festival in den Alexandria Gardens. Da uns das Wetter wohlgesonnen war, konnte man sich fein auf den Rasen legen und einfach relaxen. Oh mann, so kann man es echt gut aushalten! Jule kaempfte mit den Nachwirkungen ihres Tauchkurses in Cairns: In der PriceLine Drogerie schnell ein paar Lemsip gekauft und schon sollte es besser werden. Kommentar zum Wechselgeld, das ein anderes Bild zeigte als normal: “Da war doch sonst ‘ne Usche drauf”… God save Queen!

Abends haben wir uns zum Dinner bei Jo, Jon (das sind die Freunde, bei denen Pt uebernachtet) und Pt eingeladen. Pt kochte fuer die zwei, als Dankeschoen fuer die Gastfreundschaft. Nach ein paar Glaesern Wein ging’s in ‘ne ziemlich coole Retro-Style Bar in Brunswick. Jep, kleinen Mittaernachtssnack (Souvlaki), und ab ging’s zurueck mit der letzten Bahn ins Hostel. Echt cool, Melbourne!

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Victoria - the place to be!

April 6th, 2007 von Stefan Gassner

So, nach dem der Kater ausgeschlafen, das Haus mit den Housemates zusammen gruendlich gereinigt und mein Karfreitags-Fisch gegessen war, konnte ich mich endlich auf den weiten Weg zum Sydney Airport machen. Der Flug nach “Melle” war ganz angenehm. Komischerweise haben sich alle VirginBlue Mitarbeiterinnen als Easter-Bunny (besser als Playboy Bunny) verkleidet. Sehr lustig :-)
Nachdem ich mich in der Nomad’s Industry (so heisst das wirklich sehr gute Hostel in der A’Becket St) eingecheckt hatte, traf ich mich mit Chris und Chris (die waren am Donnerstag mit dem Auto von Sydney nach Melbourne gefahren) auf ein paar Bier in der Innenstadt. Pt hatte beschlossen, ueber Ostern auch nach Melbourne zu fahren und mal wieder paar Freunde zu besuchen, also kam sie auch noch mit. Ist doch perfekt, wenn man “locals” hat, die einem mehr von der Stadt zeigen koennen, als man alleine eventuell gefunden haette!
Gegen viertel vor eins nachts kam dann Jule aus Cairns an. Haben bis kurz nach zwei noch auf dem Gang gequatscht - sicherlich nicht zur Freude der anderen Gaeste, aber zu unserer auf jeden Fall :-)

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