Januar 10th, 2010 von
admin
Für Mittwoch hatten wir uns mit Angela, Matt und Skye verabredet. Wir trafen uns in Bondi Jct, um vom Bondi Beach aus den Coastal Walk zu machen, deutlich zur Begeisterung unserer Gäste. Nach zwei anstregenden Stunden in der prallen Sonne erholten wir uns beim Mittagessen in Coogee, danach ging’s mit dem Bus zu Circular Quay, von wo aus wir die Fähre nach Manly nahmen.
Am Donnerstag war Pt krank, eine Sommergrippe hatte sie erwischt. Somit blieben wir daheim, auch wenn wir uns abends mit Ian und Cara zum Abendessen trafen. Am Freitag war packen, shoppen und Abendessen mit Libby und David angesagt. Ich bin froh, dass die letzten zwei Tage nochmals sehr relaxt waren. Am Freitag konnte ich auch tatsächlich nochmals den Strand und das Meer genießen, etwas, das mir in den nächsten fünf Monaten wohl nicht mehr gelingen wird.
Den Rückflug habe ich am Samstag angetreten, früh morgens gings mit Ian zum Flughafen, er und Pt würden die nächsten fünf Tage mit einem Roadtrip nach Brisbane verbringen. Der Check-in war dieses Mal problemlos, dafür die Ankunft in Seoul eine Katastrophe. Nein, nicht dass die fünfzehn Zentimenter Schnee ein Problem waren, auch die -9°C konnte ich verkraften. Es war vielmehr die schriftlich vom Reisebüro zugesagte Übernachtung, die nicht geklappt hat. Offenbar übernimt Asiana zwar die Kosten dafür, aber nur, wenn das Reisebüro die Übernachtung gebucht hatte. Mein Reisebüro, nachdem es mir schon das Visum für Australien nicht ausgestellt hatte, hatte auch dies nicht getan. Na prima. Nach einigem Hin- und Her mit Englisch und Zeichensprache, konnte ich im Hotel June eine Übernachtung bekommen: vorerst auf eigene Kosten. Naja, immerhin wieder eine Story zum erzählen. Nun sitze ich hier in Seoul auf dem Flughafen, habe noch eine Stunde bis zum Boarding nach Frankfurt, und hoffe, dass wir dort auch landen können, bei all dem Schneetreiben in Europa. Wünscht mir Glück!
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Januar 5th, 2010 von
admin
Am Monatg waren wir wieder zurück nach Sydney gekommen. Nachdem ich mich mit Libby auf einen Feierabend Drink in der Stadt getroffen hatte, ging’s nach West Pennant Hills, wo Pt und ich zum Abendessen bei Kath und Nimesh eingeladen waren. Was mir in 2007 nie gelungen war, sollte heute wahr werden: Nimesh kochte für uns Sri Lankan food. Mensch, war das lecker. Curryhuhn mit Kokos-Nan!
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der ersten drei Dates mit Pt. Der Reihe nach rückwärts ging’s zuerst zum Schwimmen im Meer in Clovelly, dann das Treffen am QVB, Kaffee in King’s Cross (Café Hernandez), Woolloomoolloo Wharf, Harry’s Pies, The Australian Hotel in the Rocks, Observatory Hill, the Domain. Völlig erschöpft von dem ganzen rumlaufen trafen wir Matt und Angela (unsere Freunde aus Stuttgart, die drei Tage lang in Sydney waren), Kath, Alex und Nimesh für ein vegetarisches, indisches Abendessen im Govinda’s.
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Januar 3rd, 2010 von
admin
Das letzte Wochenende in Australien wollten Pt und ich zu zweit verbringen, nach all den anstregenden Feiertagen. Also haben wir uns entschieden ein bisschen südlich von Wollongong in Windang ein Motel-Zimmer zu mieten, für zwei Nächte. Und was hat uns erwartet: Nicht nur eine Gegend, die ein bisschen heruntergekommen war, nein, auch noch drei Tage Regen. Tja, da kannten wir die Shopping Center anschließend auswendig. Aber dennoch konnten wir die notwendige Entspannung finden.
Was ich nicht mehr finden konnte, war mein Handy. Das habe ich wohl irgendwo am Strand verloren. Was wir finden konnten, waren ein Rummelplatz, ein BBQ das ich mir kaufen will, einen sehr guten Fish-und-Chips Shop und eine ganz andere Welt im Nan-Tien-Temple. Doch noch ein gutes Wochenende.
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Januar 1st, 2010 von
admin
Für Silvester waren wir natürlich wieder zurück nach Sydney gekommen. Auf diesen Tag habe ich seit 2007 gewartet, ich weiss noch genau wie es damals war, als ich herausgefunden habe, dass ich vor Neujahr zurückfliegen musste. Heute sollte alles anderes werden.
Morgens hatte ich noch ein paar Erledigungen zu machen, etwa Postkarten schreiben, für Libby das neue MacOS kaufen, etc. Gegen fünf trafen Pt und ich dann im McMahons Point ein, wo wir bis um zwölf ausharren wollten. Später erfuhr ich, dass 1,5 Millionen Leute nach Sydney gekommen waren, um das Spektakel zu verfolgen. Da wo wir waren, gings aber glücklicherweise recht zivilisiert zu.
Alkohol war dieses Jahr komplett verboten, es gab wohl zuviele Probleme in der Vergangenheit. Also, ein Neujahr ohne Sekt. Auch in Ordnung. Unser Standort war prima, da er jenseits der Harbour Bridge im Norden lag, konnten wir Brücke und Opernhaus gleichzeitig sehen, genauso wie die Stadt (siehe Bild). Denn auch von den Hochhäusern aus wurden Feuerwerkskörper abgeschossen. Ach ja, normal sterbliche Leute können in Australien keine Feuerwerkskörper kaufen, das ist lediglich Profis vorbehalten.
Das Warten gestaltete sich, durch ein mitgebrachtes Picknick und Kartenspielen, recht kurzweilig - die Aufregung war wohl auch sehr hoch. Nach acht gabs immer wieder mal ein kleines Feuerwerk um die Menschenmengen anzuheizen, was bei 25 Grad auch nicht sehr schwer war. Um neun fand das Feuerwerk für die Familien statt, immerhin acht Minuten lang. Gigantisch: Es wurde nicht nur von der Brücke, sondern auch von sechs Booten aus geschossen. Das Highlight war ein Regenbogen-Regen von der Brücke nach unten ins Wasser!
Das Neujahr-Feuerwerk um zwölf überbot aber alles, was ich jemals an Feuerwerk gesehen habe. Vergiss das Seenachtsfest, die Reihnfallbeleuchtung. Alles Kinderkram, der ein schweine Geld kostet. Dieses Feuerwerk war kostenlos, fast 15 Minuten lang und einfach gigantisch vor der Kulisse! Fotografieren kann man das nicht, man muss es einfach in sich hineinsaugen.
Durch die Menschenmassen kämpften wir uns zurück zur North Sydney Train Station. Wir hatten Tickets für ein Event an der Sydney Uni, wo Band spielten und danach Party bis in die Morgenstunden anstand. Als wir dort ankamen war es halb zwei. Über Moshtix hatten wir die Tickets gebucht, sie wurden in einer Art Kreditkarte geliefert. Doch leider mussten wir feststellen, dass die Leute von Moshtix mit den Lesegeräten frühzeitig abgedampft sind, so dass die Türsteher nur noch eine Liste mit Leuten hatten, die noch nicht erschienen sind. Irgendwer hatte wohl hinter unseren Namen nur eine 1 statt eine 2 geschrieben, so konnte nur einer rein, obwohl wir die Tickets hatten. Unglaublich. Die 75 AUD waren für die Katz, entsprechend hatte ich mich aufgeregt. Als ich bereit war, den Eintritt nochmals zu zahlen, habe ich das Geld auf den Tisch hingeschmissen, sehr zum Missfallen der Türsteherinnen. Damit war der Abend gelaufen. Sie machten mir klar, dass ich so nicht reinkomme. Unfassbar, war ich doch zu Recht aufgeregt und hatte nicht mal einen Schluck Alkohol. Den Rest des Abends verbrachten wir dann in einer Spelunke, die einzige Bar, die geöffnet hatte - Prosit Neujahr! Silvester in Sydney ist dennoch ein Erlebnis, dass jeder haben sollte!
Am Neujahrstag gings erst mal ins Meer. So hatte ich definitiv noch kein neues Jahr begonnen. Weiter gings mit einem BBQ am Strand, zu dem Ben und die Canberra-Boys, Kath und Nimesh wieder kamen, von Libby und David sind auch Freunde nach Clovelly gekommen. Ein relaxter Anfang in 2010. Juhu!
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